Das Paxmal - ein Ort des Friedens

Das etwas andere Ausflugsziel oberhalb dem Walensee.

Hoch oben und in malerischer, schönster Lage liegt das Paxmal - ein Ort des Friedens, der Einkehr, der Meditation und der Ruhe.
Der Weg dahin ist abenteuerlicher als zuerst angenommen. Mit dem Auto geht es steil bergauf durch die Ortschaft Walenstadtberg und an der Rehaklinik vorbei. 
In Haarnadelkurven schlängelt sich der Weg, der gerade so breit ist, wie das Auto, stetig hinauf. Das Auto lasse ich am Parkplatz Hochrugg stehen und werde mit diesem mystischen Ausblick begrüsst.
Vorbei an, glaube ich, dem schönsten Grillplatz ever, laufe ich auf einem breiten Kiesweg gemäss den Schildern in Richtung Paxmal.
Ich höre nur die Natur, das Rauschen des Windes in den Bäumen und die Vögel. Sonst nichts. Absolute Stille um mich. Etwas surreal.
Unter grossen Bäumen und Tannen geht der breite Weg weiter und schlussendlich über in einen kleinen Weg mit Stufen hinunter zum Paxmal.
Dort angekommen, öffnet sich der Ausblick und ich stehe direkt am monumentalem Friedensdenkmal von Karl Bickel (1886-1983). Sein Lebenswerk.
Der Schweizer Künstler Karl Bickel arbeitete zwischen 1924 und 1949 fast alleine an diesem Relief aus Stein, Holz und Mosaiken. 
Es stellt das irdische Leben dar - Liebe, Gesundheit, Familie, Gemeinschaft, Arbeit und Tod.
Wer Ruhe und Kunst liebt, ist hier sicher am richtigen, einzigartigen Platz - eingebettet von den Churfirsten im Hintergrund und den Walensee “zu Füssen”. 
Zuletzt hier ein paar Fakten, die ihr für den Besuch wissen solltet:
  • der Eintritt ist kostenlos
  • es ist frei zugänglich vom Frühling bis Herbst
  • es gibt eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen (alternative das Auto bei der Rehaklinik parken und von dort hinauf wandern)
  • beschwerlicher, steiler Serpentinenweg (mit ein paar Ausweichmöglichkeiten)
  • ab dem Parkplatz Hochrugg sind es ungefähr 15 min zu Fuss - einfach den Schildern folgen
  • Turnschuhe und Wasser sind empfehlenswert
  • leider gibt es vor Ort keine WCs 
  • folgende Verhaltensregeln gelten gemäss den Schildern: Kein Campieren, Picknicken, Musik und Feuer, keine Veranstaltungen, Fotoshootings und Drohnenflüge. Der Bereich ist zusätzlich per Video überwacht.
Im Winter würde ich auf einen Besuch hier oben verzichten aufgrund des Schnees. 
Wer mehr wissen möchte, findet in Walenstadt das “Museumbickel”, welches 2002 von der Karl Bickel-Stiftung ins Leben gerufen wurde. In der Zwischenzeit ist es ein Ort für zeitgenössische Kunst geworden, wo man seine gestalteten Briefmarken, Reliefs, Zeichnungen und Gemälde besichtigen kann.
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